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Badematten – Unterschiede auf einen Blick
Das eigene Badezimmer ist fast perfekt eingerichtet, aber für den letzten Schliff fehlt noch ein neuer Badvorleger? Oder die alte Badematte ist einfach ausgefranst und dreckig. Eine neue muss also her: Um nicht im Dschungel der verschiedenen Angebote zu versinken kommen hier die wichtigsten Unterschiede verschiedener Badematten im Überblick.
Materialien und deren Eigenschaften
Wie bei Textilien üblich, ist die Frage nach der Wunsch-Badematte zuerst eine des Materials. Bei klassischen Badvorlegern hat man in der Regel die Wahl: Man kann sich für ein Modell aus Kunstfasern, wie Polyacryl oder Polyester entscheiden. Oder man greift zur naturbelassenen Baumwolle. Das Gewebe, aus dem Badematten aus Baumwolle typischerweise bestehen, nennt sich Frottier.
Dieses Gewebe bietet einige Vorteile, wobei man zwischen mehreren Frottier-Arten unterscheiden muss. Für Badteppiche eignen sich vor allem Wirkfrottier und Walkfrottier. Beide gelten als weiche und äußerst saugfähige Materialien. Zudem sind Textilien aus Frottier hautfreundlich, pflegeleicht und sehr hitzebeständig. Wer gerne lange und heiß duscht, macht mit einer Badematte aus Frottier nichts falsch.
Kunstfasern wie Polyacryl trocknen sehr schnell und beugen somit Schimmelbildung vor. Sie behalten außerdem auch nach vielen Waschgängen ihre Farbe und Form bei. Zusätzlich ist es bei Badvorlegern aus Kunstfasern häufiger üblich, auf der Unterseite einen rutschfesten Gummibelag anzubringen. Dennoch gibt es auch immer häufiger naturbelassene Badematten mit rutschfester Unterseite.
Qualitätsunterschiede
Für welches Material man sich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack, der Frage nach der Art des Gebrauchs, sowie von individuellen Angewohnheiten und Routinen im Badezimmer ab. Grundsätzlich gilt: Qualitativ mindere oder schadstoffbelastete Badematten sind meistens günstiger in der Anschaffung. Sie können schnell Fäden verlieren, halten einer höhere Anzahl an Waschgängen meistens nicht gut Stand oder fühlen sich auf der Haut unangenehm an. Auch langanhaltende Feuchtigkeit auf der Badematte zeugt von schlechter Qualität.
Wer hingegen ein wenig tiefer in die Tasche greift, ohne dabei gleich Luxusprodukte erwerben zu müssen, erhält üblicherweise einen weichen und angenehmen Badvorleger, der Wasser gut aufnimmt und gut trocknet. Viele hochwertige Badematten sind außerdem zertifiziert schadstoffgeprüft. So geht man verantwortungsbewusst mit seiner Gesundheit um.
Größe, Farbe und Stil
Zu guter Letzt gibt es auch im Bereich der Badvorleger zahlreiche unterschiedliche Formen und Farben. Hier stehen persönliche Vorzüge an erster Stelle. Manche passen perfekt zu den Farben des eigenen Bades, andere geben einen tollen Kontrast dazu. Auch bei Größe und Form gibt es eine Vielzahl verschiedener Varianten: Ob rund, rechteckig oder in ausgefalleneren Formen – finden kann man (fast) alles. Wer eine Unterlage zum Abtropfen nach dem Duschen sucht, greift zu einem kleinen Modell. Wer hingegen oft kalte Füße hat, entscheidet sich für einen größeren Badteppich und sorgt so für ein warmes und flauschiges Hautgefühl an den Füßen.