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Wandgestaltung: Drei besondere Hingucker

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Rein weiße Wände sind den meisten von uns auf Dauer nicht aufregend genug. Schließlich sind die Wandgestaltungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. Von dekorativen Wandtattoos bis hin zu individuellen Fotowänden. Grundsätzlich ist Wandgestaltung Geschmackssache. Ein bisschen mitzureden haben in Mietwohnungen vielleicht auch unsere Vermieter. Aber davon abgesehen, können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Je besser wir uns vorab informieren, desto leichter fällt die Auswahl und Anbringung. Welche Gestaltungsmöglichkeiten sind ein besonderer Hingucker?

Vorab die wichtigsten Fragen zum Thema Wandgestaltung klären

Bevor wir uns an die Wände machen, klären wir am besten die Basics. Dazu zählt in Mietwohnungen zum Beispiel ein Gespräch mit dem Vermieter. Theoretisch haben wir auch in gemieteten Häusern und Wohnungen das uneingeschränkte Recht, die Wände nach unseren Wünschen zu gestalten. Allerdings müssen wir die Unterkunft im Falle eines Auszugs genauso hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Wenn wir beispielsweise mit extrem dunklen Farben streichen, wird das aufwendig. Beim Überstreichen ist es in diesem Fall nicht mit einem einzigen Durchgang getan. Was der Vermieter für eine gute Idee hält, ist auf lange Sicht also häufig besser als gewagte Eigenentscheidungen. Vorschlagen können wir ihm beispielsweise die folgenden Gestaltungsmöglichkeiten.

Die beste Wahl sind Wandgestaltungen, die der Vermieter so, wie wir sie planen, nach einem potenziellen Umzug in der Zukunft anstandslos übernehmen möchte. Wir sparen uns viel Aufwand, wenn wir die Wände beim nächsten Umzug nicht in ihren Ursprungszustand zurückversetzen müssen.

Neue Raumstimmung dank Tapetenwechsel

Tapeten gibt es heutzutage in jeder nur erdenklichen Form. Von Fototapeten bis hin zu Effekt-Tapeten. Ob wir uns eine Wand im Dschungel-Look oder einen Raum mit wandfüllenden Urlaubserinnerungen wünschen: Tapeten machen es möglich. Im Vergleich zur Wandfarbe haben Tapeten einen großen Vorteil. Sind sie einmal aufgebracht, kann man sie beliebig oft überstreichen und kann die Wand trotzdem jederzeit in ihren Ausgangszustand zurückversetzen. Indem man die Tapete wieder entfernt. Einer der wichtigsten Punkte beim Tapezieren ist die richtige Technik. Das beginnt schon mit der Wahl eines geeigneten Tapetenkleisters. Die richtige Mischung für die jeweilige Tapeten-Art garantiert, dass die Bahnen dauerhaft halten. Davon abgesehen sollten wir beim Tapezieren

  • vorab ein gerades Lot anzeichnen.
  • nicht zu viel Kleister verwenden.
  • während der Trockenzeit Luftzug vermeiden.
  • auf Stoß kleben (Kante an Kante)
  • Luftbläschen mit Moosgummirolle oder Tapezierbürste entfernen.
  • immer von der Mitte zu den Rändern glatt ziehen.
  • Tapeten verkehrt herum mit etwas Übergang nach oben und unten aufrollen.
  • bei schweren Vlies-Tapeten immer erst den Kleister auf den Wandecken verteilen.

Kreative Farbtechniken für besondere Akzente

Von Wischen über Wickeln bis hin zum Tupfen und Bürsten geben kreative Streichtechniken Räumen eine besondere Note. Wir können damit die Aufmerksamkeit auf bestimmte Flächen im Zimmer lenken, die Raumproportionen beeinflussen und die gefühlte Zimmergröße verändern. Unabhängig von der gewählten Kreativtechnik sollten wir

  • immer wandweise vorgehen.
  • möglichst keine Pausen machen.
  • den Einsatz verschiedener Farben auf dieselbe Farbfamilie konzentrieren.
  • immer einen Grund- und einen Effekt-Farbton wählen.
  • lieber weniger auftragen als zu viel.

Im Vergleich zu anderen Wandgestaltungstechniken lassen sich Farbtechniken mitunter am leichtesten rückgängig machen. Das gilt vor allem, wenn wir eine möglichst helle Farbfamilie wählen.

Wandveredelung durch Spachteltechniken

Noch einen Schritt weiter als Wickel und Bürsten-Farbtechniken gehen Spachteltechniken. Diese auf Putz basierenden Veredelungsmethoden geben Anstrichen eine besondere Struktur. Neben der Marmorierungstechnik sind heutzutage vor allem die Schmuck-Spachtel und der mediterrane Strukturputz beliebte Optionen. Kunstvoller als durch Spachteltechniken können wir Wände kaum gestalten. Allerdings werden manche von der Umsetzung dieser etwas trickreichen Gestaltungsmethode überfordert sein. Wenn wir einen Fachmann damit beauftragen, wird es schnell kostspielig. Am besten begrenzen wir eine der Spachtelmethoden auf eine einzelne Wand. So bleibt es bezahlbar und ist außerdem ein echter Hingucker.

Umsetzungstipp: Spachteltechniken auf Einzelwänden lassen sich ideal mit weiteren Wandgestaltungsformen kombinieren. Indem wir beispielsweise Spiegel oder Bilder in die neue Struktur auf der Wand integrieren, beeinflussen wir die Raumwirkung gleich doppelt.

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