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Urban Gardening – So gelingt der Start in die Garten-Saison

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Der Frühling lässt noch auf sich warten, doch können sich Gartenfreunde schon jetzt auf die neue Saison vorbereiten. Diese Zeit ist perfekt geeignet, um Pläne für die Umgestaltung des Gartens oder für die Einteilung von Beeten für Gemüse zu machen. Was für den Garten gebraucht wird, kann online bestellt werden. Auch wer in der Stadt selbst keinen Garten hat, findet einige Möglichkeiten, um eine kleine grüne Oase zu schaffen.

Start in die neue Saison mit diesen 5 Tipps

Die folgenden Tipps helfen Gartenfreunden, erfolgreich in die neue Gartensaison zu starten:

– Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat Mit der Aussaat verschiedener Gemüsesorten wie Romanesco oder Pflücksalat kann bereits im Februar begonnen werden. Im Gewächshaus oder auf der Fensterbank lassen sich diese Pflanzen vorkultivieren.

Anfang März geht es weiter mit Tomaten, Paprika, Möhren, Minze oder Basilikum. Empfindliche Pflanzen wie Tomaten oder Paprika sollten die gesamte Saison über im Gewächshaus bleiben. Schnittlauch kann erst im April ausgesät werden. Bohnen und Erbsen sind frostempfindlich und werden erst im Mai ausgesät.

– Die ersten Gemüsesorten schon ernten Die ersten Gemüsesorten wie Pflücksalat oder Radieschen können schon im April und Mai geerntet werden.

– Für den Start ins Frühjahr sollten jetzt abgestorbene Triebe von Pflanzen entfernt werden. Sträucher können bei frostfreiem Wetter zurückgeschnitten werden, wenn der Rückschnitt im Herbst verpasst wurde.

– Der Boden kann im zeitigen Frühjahr bereits mit Pferdemist eine Startdüngung erhalten. – Zur Vorbereitung kann der Boden bereits aufgelockert werden. So gedeihen Pflanzen besser

Wer Freude an seinen Pflanzen haben will, sollte den richtigen Standort beachten. Während einige Pflanzen Sonne lieben, mögen andere nur Halbschatten. Mit Mischkultur können sich die Pflanzen gegenseitig ergänzen. So können beispielsweise Möhren mit Zwiebeln angebaut werden, um Schädlinge voneinander fernzuhalten. Auch die unterschiedlichen Ansprüche der Pflanzen an den Boden sollten berücksichtigt werden. Dabei wird zwischen Starkzehrern wie Kohlsorten, Mittelzehrern wie Bohnen und Erbsen sowie Schwachzehrern unterschieden.

Gärtnern in der Stadt

Urban Gardening bezeichnet das Gärtnern in der Stadt. Auf engem Raum können verschiedene Pflanzen angebaut werden. Die Fensterbank eignet sich hervorragend für Küchenkräuter. Auf dem Balkon können Erdbeeren, regenunempfindliche Tomaten und Gurken, aber auch Zwerg-Obstbäume Platz finden. Aus Europaletten lassen sich Hochbeete bauen, die nicht viel Platz beanspruchen und gut für den Anbau von Kräutern sowie verschiedenen Gemüsesorten geeignet sind. Ein Trend für das Gärtnern auf der Terrasse ist horizontales Gärtnern mit Europaletten, an denen verschiedene Blumen gedeihen. Wer in der Stadt gärtnern und nützliche Tipps von erfahrenen Gartenfreunden bekommen möchte, kann an verschiedenen Gartenprojekten teilnehmen. Gemeinsam werden Nutzgärten angelegt. Wer Spaß daran hat, kann sich überlegen, ob er einen Schrebergarten kaufen möchte.

Urban Gardening ist auch eine gute Idee, um Kinder an das Gärtnern und den achtsamen Umgang mit der Natur heranzuführen.

DIY: Samenbomben herstellen

Samenbomben beleben die Stadt mit Blumen. Solche Samenbomben können aus verschiedenen Blumensamen wie Ringelblume, Flockenblume, Cosmea, Zinnie oder Reseda hergestellt werden. Für diese Samenbomben werden ein Teil Saatgut, 5 Teile Blumenerde, 3 Teile Tonerde und 1 Teil Wasser gut miteinander verknetet. Daraus werden Kugeln geformt, die in der Stadt ausgeworfen werden können.

 

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