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Pullover selbst nähen: Die Anleitung

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Einen eigenen Pullover zu nähen ist gar nicht so schwer und kann darüber hinaus auch noch jede Menge Spaß bereiten. Davon abgesehen hat man dadurch ein absolutes Einzelstück im Kleiderschrank. Aber wie kann man einen Pullover selbst nähen und was sollte man dabei beachten?

Die richtige Vorbereitung

Zunächst sollte man sich um das entsprechende Schnittmuster kümmern, mit dem man dann später arbeiten kann. Ansonsten benötigt man nur noch den gewünschten Stoff, zum Beispiel einen Strick- oder Sweatstoff. Darüber hinaus benötigt man noch Stoffverbrauch ohne Bündchenware (zum Beispiel 175 auf 100 Zentimeter, bei Strickstoff 150 auf 140 Zentimeter) und Stoffverbrauch mit Bündchenware (zum Beispiel 140 auf 140 Zentimeter Oberstoff und 25 Zentimeter Bündchenware).

Darüber hinaus braucht man aus dem Oberstoff noch Zuschnitte: Ein Vorder- und ein Rückteil im Bruch, zwei gegengleiche Raglanärmel als Vorder- und Rückteil, ein Halsbündchen im Bruch, ein Saumbündchen im Bruch und zwei Armbündchen.

Den Pullover nähen

Zuerst schließt man die Seitennähte am Vorder- und am Rückteil. Dabei legt man die Stoffe schön auf schön übereinander. Abschließend werden die Seiten mit einem elastischen Stich abgesteppt. Mit einem solchen elastischen Stich werden auch die Seiten der Ärmel geschlossen. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Markierungen beim Stecken übereinander liegen. Wenn an der Schulter ein kleines Stück übersteht, ist das kein Grund zur Sorge: Die Stoffe treffen sich erst bei einem Zentimeter Nahtzugabe, weshalb hier alles in Ordnung ist.

Wichtig: Die richtigen Stoffe verwenden

Damit man auch gut mit den Stoffen arbeiten kann, ist es enorm wichtig, qualitativ hochwertige Stoffe zu kaufen. Das erleichtert nicht nur das Arbeiten mit den Stoffen, sondern erhöht selbstverständlich auch die Langlebigkeit des fertigen Pullovers. Nun aber wieder zurück zur Nähanleitung:

Im nächsten Schritt setzt man die Ärmel an den Rumpf, wobei man unbedingt darauf achten sollte, dass immer auf dem Ärmel genäht wird. Konkret bedeutet das, dass der Ärmelstoff beim Nähen oben liegt, während der Rumpfstoff unten liegt. Beim Stecken sollte man mit den Seitennähten unter dem Arm anfangen und diese sauber aufeinander bringen. Nun wird der Rest vernäht. Dabei kann man anhand von Markierungszwicken erkennen, man die beiden Seiten korrekt aufeinander gesteckt hat.

Ist man damit fertig, kann man damit beginnen, die kurzen Seiten der Bündchen zu schließen, wofür ein normaler Geradstich ausreicht. Aus diesem Grund kann man Bündchenware leichter verarbeiten. Auf jeden Fall sollte man aber darauf achten, anschließend wieder den elastischen Stich zu nutzen. Anschließend bügelt man die Nahtzugaben auseinander, wobei die entstandenen Bänder der langen Seiten markiert werden sollten, damit man sie später auch gleichmäßig einsetzen kann.

Im Anschluss daran faltet man die Bänder zur Hälfte in der Höhe, wobei sich die schöne Seite außen befindet und die Knispen aufeinander liegen. Für einen optimalen Halt des Bandes kann man sorgen, indem man ein Bügeleisen verwendet. Vor dem Annähen der Bündchen sollte man den Pullover anprobieren, um zu schauen, ob die Maße passen. Dann werden die Bündchen von der Oberstoffseite ausgehend eingenäht, was der Faltenbildung entgegenwirkt.

Vor dem Einsetzen der Bündchen wird der Halsabschnitt abgemessen und die Strecke wird in vier Teile eingeteilt und entsprechend markiert. Das gefaltete Bündchen steckt man auf die markierten Punkte und dehnt es auf die Zwischenräume. Dabei werden die Nahtzugaben der Ärmel in Richtung Schulter gesteckt, die Nähte der Schulter zur Rückseite. Alle Stoffe sollten aufeinander liegen. Schon ist der Pullover fertig.

 

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