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Homeschooling – Das sollten Sie beachten!

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Für die Schulkinder bedeutete die Pandemie bereits seit einem Jahr, dass sie zu Hause lernen müssen. Vielen Kindern fällt das verständlicherweise nicht leicht! Mit Präsenzunterricht und Mitschülern lernt es sich wesentlich besser als vor einem Laptop oder vor den Eltern. Zu dem Lerndruck kommt hinzu, dass die Kinder Ihre Klassenkameraden vermissen. Soziale Bindungen sind ein großer Teil des Schulalltags und wichtig für das Heranwachsen. Auch für die Eltern ist das sogenannte Homeschooling eine riesige Herausforderung. Neben dem Beruf, dem Haushalt und dem Druck ein guter Partner bzw. Elternteil sein zu müssen, müssen viele auch noch die Rolle des Lehrers einnehmen. Ein echter 24h Job und definitiv nicht einfach!

Um Sie in dieser schwierigen Situation wenigstens ein bisschen zu unterstützen, haben wir einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie das Homeschooling etwas besser meistern können.

Tipp 1. Plätze finden

Um eine geeignete Lernatmosphäre zu schaffen ist es wichtig einen geeigneten Platz zu finden. Die meisten Kinder haben einen Schreibtisch in ihrem Zimmer stehen, aber ist das tatsächlich der beste Platz für Ihr Kind? Oft lassen sich Kinder von Spielsachen etc. ablenken. Sprechen Sie mit Ihren Kids und fragen Sie, ob es sich im Kinderzimmer wohlfühlt und auch produktiv ist. Ist das nicht der Fall, sollten Sie gemeinsam schauen, ob es möglich ist einen anderen temporären Arbeitsplatz in dem Wohnzimmer o.Ä. einzurichten.

Wenn Sie einen Platz gefunden haben, sollten Sie diesen beibehalten. So schaffen Sie eine angemessene Routine für Ihr Kind (oder sich selbst) und das Kinderzimmer wird nicht unbedingt mit unangenehmen Gefühlen verknüpft.

Tipp 2. Routine schaffen!

Ein Schultag besteht aus einem festgelegten Stundenplan und Pausenzeiten. Kinder brauchen Routinen und vorgegebenen Tagesabläufe um den Tag bestmöglich zu meistern. Stellen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern eine Art Stundenplan für den Tag auf. Planen Sie täglich feste Zeiten für das gemeinsame lernen, für Pausen und für Mahlzeiten ein. Besprechen Sie zusammen mit Ihren Kindern, wie die Pause aussehen kann. Beziehen Sie Ihre Kinder in die Tagesplanung mit ein und hängen Sie diese an einen zentralen Ort. Ein kleines Highlight für die Kids könnte sein, dass sie sich kleine Symbole neben die einzelnen Tätigkeiten malen, damit der Plan auch optisch Spaß macht. Indem wir versuchen die Kinder bestmöglich mit einzubeziehen und eine Struktur schaffen, können wir unsere Kinder wirklich unterstützen.

Tipp 3. Spaß am Lernen

Man lernt am besten, wenn es Spaß macht, egal ob in der Schule oder zu Hause! Aber wie können wir als Eltern eine Lernsituation schaffen die Spaß macht? Am besten ist es, wenn Sie entspannt an die Sache herangehen!

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie ein echtes Interesse an dem jeweiligen Fach haben und gehen Sie mit einem guten Vorbild voran. Verdeutlichen Sie die Wichtigkeit des Lernstoffes ohne dabei Druck aufzubauen. Träumt Ihr Kind zum Beispiel von einer Karriere als Tierarzt? Wer später armen kleinen Haustieren helfen möchte, sollte sich gut in den Bereichen Chemie und Biologie auskennen. Schwups, schon kann Ihr Kind das große Ganze sehen und hat Spaß daran den Lernstoff zu wiederholen und zu festigen.

Spaß am Lernen können Sie aber auch vermitteln, indem Sie den Stress reduzieren.

Durch die Pandemie wissen wir leider alle, wie stressig es sein kann zu arbeiten und gleichzeitig die Kinder zu betreuen. Was Sie sich als Elternteil immer wieder in den Hinterkopf rufen sollten, ist, dass es momentan allen Eltern so geht und Sie nicht alleine sind. Das A&O ist, dass Sie innerhalb Ihrer Familie eine Routine etablieren, die Bewegung, Spiel, Entspannung und Arbeit zulässt. Wenn Sie merken, dass bei Ihrem Kind oder bei Ihnen zu viel Spannung entsteht, sollten Sie eine Pause einlegen. Im Anschluss können Sie gemeinsam schauen, ob die geforderten Ziele eventuell zu hochgesteckt sind. Versuchen Sie das unerreichbar scheinende Ziel in kleine Teilziele zu unterteilen.

Das gilt nicht nur für die Ziele, die durch das Homeschooling gesteckt werden, sondern auch für Ihre persönlichen Ziele! Sie können nicht Hausfrau, Mutter, Lehrerin und Kollegin zugleich sein! Setzten Sie sich auch privat kleine Teilziele und versuchen Sie zu akzeptieren, dass in einer solchen Extremsituation nicht alle Aufgaben perfekt gemeistert werden können. So können Sie am besten etwas Druck wegnehmen.

Tipp 4. Eltern oder Lehrer?

Besonders für Kinder ist die aktuelle Situation schwer. Das liegt aber nicht allein an dem Homeschooling! Plötzlich sind die Eltern auch die Lehrer und es entsteht eine ganz neue Beziehung. Die neue Eltern-Lehrer-Kind-Beziehung kann für ein kleines Kind schnell überfordernd sein.

Es ist wichtig, dass Sie sich als Elternteil darüber bewusst sind, dass Sie für Ihr Kind nun eine ganze neue Rolle eingenommen haben und nicht mehr nur noch Papa oder Mama sind. Zeigen Sie Ihrem Kind deutlich, wann Sie die Lehrerrolle einnehmen und wann Sie wieder Mama oder Papa sind. So entsteht eine Art Sicherheit die helfen kann etwas entspannter an die vielen Aufgaben heranzugehen.

Setzen Sie Zeiten fest, in denen Sie gemeinsam an den Schulaufgaben arbeiten. In diesen Momenten sind Sie der Lehrer und Ihr Kind kann verstehen, warum Sie sich plötzlich so anders verhalten. Ein fester Zeitplan kann aber nicht nur Ihrem Kind helfen, sondern auch Ihnen selbst. Es ist nicht einfach so viele verschiedene Rollen einzunehmen! Durch den Zeitplan können Sie sich aber schon vorab darauf vorbereiten, zu welcher Zeit Sie einfach nur ein Elternteil sind und zu welcher Zeit Sie ein Lehrer sind.

Tipp 5. Abwechslung zwischen Arbeit und Bewegung

Alle Kinder brauchen Bewegung – manche mehr, manche weniger. Motivieren Sie sich und Ihre Kinder zu einer regelmäßigen Bewegung und Sport. So fällt Ihren Kids das Lernen direkt viel einfacher! Vor allem mit kleinen Kindern können Sie viel gemeinsam unternehmen und in der Pause beispielsweise eine kurze Runde auf den Spielplatz gehen.

Wenn die Konzentration weicht, pochen Sie nicht zu sehr darauf die Routinen einzuhalten. Nach einer kurzen Ablenkung kann Ihr Kind sich wahrscheinlich wieder sehr viel besser konzentrieren. Dies gilt übriges nicht nur für die Kleinen. Auch älteren Schülern tut es gut, sich an gewisse Routinen zu halten und sich zu bewegen. Denn insbesondere bei Ihnen besteht die Schulwoche doch hauptsächlich aus Online-Unterricht und viel sitzen.

Nach einer gewissen Zeit der Konzentration freuen sich die meisten Kinder, wenn Sie sich unterhalten können. Fragen Sie zum Beispiel wie Ihr Tag verläuft und was heute gelernt wird. Hiermit zeigen Sie, dass Sie die Schularbeit wichtig finden und sie ernst nehmen. Auch ein kleines Lob zwischendurch kann Wunder bewirken.

Tipp 6. Die richtigen Unterrichtsmaterialien

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Zum Glück bleiben während der Pandemie nicht alle Pflichten eines Lehrers an den Eltern hängen! Die Aufgaben, die zu erledigen sind, werden von den Lehrern selbst online zur Verfügung gestellt. So behalten die Lehrer den Überblick, wann und wie die Arbeiten erledigt wurden. Das bietet Ihnen und Ihren Kids schon eine ganz gute Grundstruktur. Die Aufgaben und das Lernmaterial sind natürlich dem Niveau des Schülers angepasst. Möchten Sie noch weiteres Unterrichtsmaterial verwenden, um mit Ihrem Kind zu lernen? Die Lehrer geben Ihnen hier gerne Tipps, sodass alles zusammen zu dem gewünschten Lernergebnis führt.

Online-Unterricht

Der Großteil des Unterrichts findet noch immer online statt! Viele Eltern haben speziell dafür teure Geräte wie Laptops oder Tablets anschaffen müssen, die nun täglich über mehrere Stunden gebraucht werden.

Leider ist es häufig so, dass Kinder oder Teenager nicht besonders vorsichtig mit diesen teuren Geräten umgehen, da sie den Wert noch nicht einschätzen können. Aber auch hier haben wir einen kleinen Tipp für Sie! Sorgen Sie dafür, dass Sie für die Geräte immer die richtige Schutzhülle im Haus haben. So übersteht auch der Laptop oder das iPad die Pandemie.

Für kleine Kinder haben wir eine besondere Empfehlung für Sie! Bei Kleinkindern kann das Gerät noch mal schneller aus der Hand oder vom Tisch gefallen. Ungeschützt haben Sie so schnell einen defekten Bildschirm. Vermeiden Sie diese unnötigen und teuren Schäden, indem Sie eine Schutzhülle und einen Displayschutz für Ihr Gerät kaufen. Für kleinere Kinder führen wir z.B. spezielle Kinderschutzhüllen. Diese sind gut gepolstert und haben einen Griff, an dem das Tablet getragen werden kann. So können Sie dem Kind das Tablet sorgenlos in die Hand geben.

Ein besonderes Plus bei diesen Hüllen ist, dass diese in verschiedenen Formen und Farben erhältlich sind. So sind die Kids etwas abgelenkt und haben noch etwas mehr Spaß beim lernen.

Für das ergonomische lernen oder arbeiten können wir Ihnen auch Tabletständer oder Wandhalterungen empfehlen. Diese können Sie ganz bequem verstellen, damit Sie immer einen guten Blick auf das gerät haben. So vermeiden Sie bei sich selbst und Ihrem Kind Rücken – oder Nackenschmerzen. Außerdem können Sie so auch Einfluss auf die Körperhaltung nehmen. Da wir alle nicht genau wissen, wie lange die Corona-Pandemie noch dauern wird ist das besonders wichtig!

Tipp 7. Sprechen Sie mit anderen Eltern

Es tut gut, sich mit anderen Eltern auszutauschen um zu sehen wie diese mit der aktuellen Situation umgehen. Man kann sich Tipps von anderen holen, an die man eventuell selber noch nicht gedacht hat. Reden Sie offen über Ihre Herausforderungen und stellen Sie Fragen. Nicht für jeden ist diese Situation einfach! Manche mögen Veränderungen und gewöhnen sich schnell daran, andere nicht. Es hilft, seine eigene Situation mit anderen zu teilen und aus diesem Austausch zu lernen.

Tipp 8. Schämen Sie sich nicht Hilfe anzunehmen

Fällt Ihnen das Homeschooling besonders schwer, weil es zu Hause viele Spannungen gibt? Oder scheitert es bei der Internetverbindung bzw. bei den mobilen Geräten?

Es ist sicherlich nicht immer einfach, eine Woche mit Aktivitäten gut zu organisieren. Alle Kinder haben verschiedene Voraussetzungen und jedes Alter braucht eine andere Art von Unterstützung. Denken Sie daran, dass dies allein eine Phase ist und versuchen Sie auch positive Dinge aus dieser Zeit für die Zukunft mitzunehmen.

Falls Sie den Spagat aus Homeschooling und allen anderen Aufgaben aus irgendeinem Grund nicht mehr händeln können, ist es wichtig, dass Sie um Hilfe bitten! Nehmen Sie z.B. Kontakt mit der Schule auf. Gemeinsam können Sie an einer Lösung arbeiten!

Lassen Sie sich nicht stressen und bleiben Sie gesund!

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