Wichtige Werkzeuge für DIY Deko – was wird benötigt?

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Wichtige Werkzeuge für DIY Deko – was wird benötigt?

 

Do It Yourself, kurz DIY, liegt im Trend. Auch in Sachen Dekoration. Kein Wunder, bietet doch nur DIY Deko die Möglichkeit, den eigenen vier Wänden eine individuelle Note zu verleihen. Der eigenen Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Doch welche Werkzeuge werden dafür benötigt? Und was ist bei deren Kauf zu beachten?

 

DIY Deko macht Spaß – doch welches Equipment sollte man dafür einplanen und was ist dabei zu beachten?

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Heißklebepistole

Das wohl wichtigste Werkzeug im Bereich Do It Yourself ist die Heißklebepistole. Normale Kleber benötigen oft viel Zeit, bis sie anziehen. Mit einer Heißklebepistole lassen sich Dekoelemente in kürzester Zeit sicher und dauerhaft befestigen. Auch Materialien, die schwer zu kleben sind.

Weitere Vorteile der Heißklebepistole:

  • präzise Punktklebung
  • niedrige Kosten
  • einfache Handhabung

Einfach an den Strom anschließen, wenige Minuten Aufheizzeit abwarten und schon ist die Heißklebepistole einsatzbereit.

Achtung: Heißkleber kann in seiner flüssigen Form eine Temperatur von bis zu 200° C erreichen. Kontakt des erhitzten Klebers mit der Haut sollte deshalb unbedingt vermieden werden. Kommt es trotz aller Vorsicht zu Heißkleber auf der Haut: die betroffene Stelle sofort unter kaltes Wasser halten. Der heiße Kleber wird so abgekühlt. Denn durch seine zähflüssige Konsistenz lässt er sich auch im heißen Zustand nur schwer abwischen.

Heißklebepistole – darauf ist beim Kauf zu achten

Beim Kauf einer Heißklebepistole sollten verschiedene Punkte beachtet werden:

  • Aufheizzeit – Die Aufheizzeit kann je nach Modell stark variieren. Während teure Heißklebepistolen oft schon nach wenigen Sekunden aufgeheizt und somit einsatzbereit sind, benötigen günstige Modelle oft mehrere Minuten.

  • Klebeleistung – Die Klebeleistung einer Heißklebepistole wird in Gramm angegeben. Die angegebene Grammzahl ist die Menge an Kleber, die in einer Minute erhitzt und somit für die Benutzung verflüssigt wird. Eine gute und empfohlene Klebeleistung für Do It Yourself-Projekte sind 10 – 15 g/min.
  • Düse – Viele Klebepistolen gibt es mit Wechseldüsen. So kann die Heißklebepistole an den Einsatzzweck angepasst werden. Ob die Wechseldüsen serienmäßig mit dabei sind oder als Zubehör gekauft werden müssen, ist vom Hersteller abhängig.

 

  • Vorschubhalter – Vor allem günstige Modelle verfügen oft nicht über einen Vorschubhalter. Hier muss der Klebestick dann mit dem Daumen eingedrückt werden. Mit einem Vorschubhalter ist dies nicht nötig. Zudem lässt sich bei Heißklebepistolen mit Vorschubhalter die Klebemenge genauer dosieren.

 

  • Strom oder Akku – Während bis vor einiger Zeit Heißklebepistolen mit Stromverbindung Standard waren, gibt es inzwischen auch Akku-Modelle. Der Vorteil einer Strom-Klebepistole liegt auf der Hand: die unbegrenzte Anwendungsdauer. Diese liegt bei Akku-Modellen unter einer Stunde. Der Vorteil der Akku-Heißklebepistole liegt in der Unabhängigkeit von der Steckdose. Und im fehlenden Kabel, welches bei der Strom-Variante durchaus mal im Weg sein kann.

 

  • Preis– Der Preis der Heißklebepistole ist von mehreren Faktoren abhängig. Unter anderem auch davon, ob es ein Markenprodukt sein soll oder nicht. Heißklebepistolen von bekannten Markenherstellern sind meist teuer, aber eben auch von guter Qualität.

Wobei nicht allein vom Preis auf die Qualität geschlossen werden sollte. Ausschlaggebend sind alle eben erwähnten Punkte – durch den richtigen Mix lässt sich problemlos ein passendes Modell finden.

Special: die Niedertemperatur-Klebepistole

Eine spezielle Form der Heißklebepistole ist die Niedertemperatur-Klebepistole. Sie ist vor allem für hitzeempfindliche Materialien geeignet. Die Klebesticks werden bei dieser Variante nur auf rund 100° C erhitzt.

Schere

Ein weiteres wichtiges Werkzeug für Do It Yourself-Arbeiten ist die Schere. Hier empfiehlt sich eine hochwertige Bastelschere.

Qualitätsunterschiede finden sich hier vor allem im Griff. Hier sollte auf einen ergonomisch geformten Griffbereich geachtet werden. Easy Grip oder auch Softgrip sorgt für eine gute Haptik.

Bei den Klingen wird rostfreier Stahl empfohlen. Dieser ist langlebig und schneidet ohne Probleme eine Vielzahl an Materialien.

Weitere wichtige Werkzeuge

Neben Heißklebepistole und Schere gibt es noch weitere Werkzeuge, die bei DIY-Arbeiten zum Einsatz kommen. So zum Beispiel

  • Bohrmaschine – Vor allem bei DIY-Wanddekoration darf die Bohrmaschine nicht fehlen. Mit ihr lassen sich spielend leicht Schrauben in die Wand drehen und so die Bilder und andere DIY-Kunstwerke aufhängen. Hier sollten DIY-Fans jedoch darauf achten, dass Maschine und Bohrer auch zum gewünschten Zweck passen – es gibt nämlich durchaus Unterschiede.

  • Hammer – Auch ein Hammer darf bei keinem Do It Yourself-Liebhaber fehlen. Ob nun für Nägel, die in die Wand geschlagen werden oder für das DIY-Objekt an sich. Ein Hammer erleichtert das DIY-Handwerk enorm.

  • Schraubenzieher – Mit Schrauben lassen sich die einzelnen Dekoelemente, sofern sie nicht verklebt werden sollen, wunderbar verbinden. Doch das geht nicht mit der bloßen Hand. Es bedarf hier eines Schraubenziehers. Je nach Schraubenart als Kreuz- oder Schlitzmodell.

  • Säge – Ob DIY-Objekte aus Holz, Metal, Styropor oder anderen Materialien, eine Säge eignet sich zum Kürzen hier am besten. Ob Fuchsschwanz oder Eisensäge, im Baumarkt findet sich eine große Auswahl an Sägen für jeden Bedarf.

  • Cuttermesser – Ebenfalls ein vielbenutztes und wichtiges Objekt im Do It Yourself-Bereich ist das Cuttermesser. Es eignet sich vor allem für filigranere Schneidearbeiten oder auch dann, wenn bei kleineren Objekten ein gezacktes Sägeblatt nicht verwendet werden kann.

  • Wasserwaage – Damit die DIY-Kreationen nicht schief ausfallen, bedarf es einer Wasserwaage. Ob nun bei der Bastelei an sich oder beim Anbringen des Kunstwerks an der Wand, mit einer Wasserwage ist alles im Lot.

  • Elektrotacker – Bei Polsterarbeiten wie auch beim Verbinden von DIY-Dekoobjekten ist ein Elektrotacker von großen Nutzen. Ohne großen Kraftaufwand schießt das Gerät die Tackernadeln in die Objekte und sorgt so für dauerhaften Halt auch bei robusten Materialien.

Ein Hammer wird zum Befestigen von Nägeln und anderen Dingen benötigt.

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Fazit

Do It Yourself ist mehr, als nur ein Wort. Es ist ein Gefühl und verbindet Handarbeit, Heimwerken mit Individualismus und Stolz. Und es eignet sich zudem auch hervorragend zum Upcycling. Mit nur wenigen Werkzeugen entstehen im Bereich DIY schöne, persönliche Objekte, die es so kein zweites Mal gibt.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ designedbyjess (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ Agzam (CC0-Lizenz) / pixabay.com


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